Der Tiger G5 von Fun Factory im Test – hart und weich zugleich

by | Jul 29, 2015 | Vibratoren

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Schon länger liegt der gute Tiger G5 von Fun Factory auf meinem Test-Tisch und wurde ausgiebig unter die Lupe genommen. Heute möchte ich euch endlich von meinen Erfahrungen berichten.

Der Tiger gehört zu den klassischen Vibratoren von Fun Factory und wird nun bereits in der 5. Auflage bzw. Weiterentwicklung produziert – daher auch die Zusatzbezeichnung G5. Zusammen mit den Bestsellern Patchy Paul und Big Boss teilt er sich den neuen Motor, der eine starke und durchdringende Vibration über den gesamten Vibrator verteilen soll…. Na dann wollen wir doch mal sehen!

Kurz und knapp – Tiger G5 von Fun Factory

  • Name:Tiger G5
  • Hersteller: Fun Factory
  • Typ: normaler Vibrator mit starker Rillen-Struktur, leichter Biegung und kleinem Klitoris-Hügel
  • Preis: UVP 89,90 Euro
  • Material: medizinisches Silikon
  • Größe: 21,7 cm lang, davon ca. 16 cm einführbar; 4 cm Durchmesser
  • Farben: Petrol, India Red (ein Pink-Ton), Violet
  • Verarbeitung/Geruch: Absolut nahtfreie Verarbeitung. Der Vibrator ist massiv gebaut und liegt gut in der Hand. Das ergonomisch geformte Bedienelement rundet den Gesamteindruck ab.
  • Verpackung: Wie andere Toys von Fun Factory, kommt auch der Tiger G5 in einer goldenen Pappschachtel mit einem bunten Schuber.
Erster Eindruck…

Die Optik. Gewohnt hübsch verpackt kommt der neue Tiger in einem goldenen Pappkarton daher. Ich war sehr gespannt auf den Vibrator und freute mich ungemein, ihn endlich in meinen Händen halten zu dürfen. Die Größe hatte mich etwas überrascht, da der Tiger in meinen Vorstellungen größer war und ich daher schon so meine Bedenken hatte. Ich würde die Größe des Tigers als stattlich bezeichnen, aber nicht ungewöhnlich groß für einen Vibrator. Die Gesamtlänge beträgt etwa 22 cm, die Länge des einführbaren Bereichs 16 cm. Im Durchmesser misst der Tiger G5 etwa 4 cm und ist damit etwas kleiner als der Boss Stub… Mit den intensiv ausgeprägten Rillen am Tiger würde ich das aber mal als Vorteil werten!

Das Design des Tigers ist sehr stilvoll und dynamisch. Der Tiger hat eine kleine, ergonomische Biegung und einen winzigen Klitoris-Hügel, der zur zusätzlichen Stimulation dienen kann. In regelmäßigen Abständen befinden sich auf dem Vibrator kleine Erhebungen bzw. Riffel, die dem Tiger eine besondere Struktur verschaffen und für zusätzliche Stimulation sorgen. Die Anordnung der Riffel ist dabei dem Design des Vibrators angepasst, sodass insgesamt ein sehr harmonisches Bild entsteht. Die Vorfreude auf das Testen steigt!

Die Farbe hat mich leider ein klein wenig enttäuscht. Ich habe den Tiger in Inda Red getestet. Diese Farbe ist auf der Homepage von Fun Factory ein extrem leuchtendes Rot-Pink und hat mich total begeistert! In Natura war der Vibrator zwar immer noch pink, aber eher matt. Das Pink des Boss Stub gefällt mir deutlich besser und ist als Farbbezeichnung nur mit „Pink“ betitelt! Die Farbe ist natürlich zweitrangig für die Befriedigung… aber trotzdem schade.

Das Gefühl. Das Haut-Gefühl des Tigers beim Anfassen ist rau/matt/stumpf. So ähnlich habe ich es auch bei meinen letzten Produkten der Fun Factory empfunden. Mein Amorino hingegen ist wesentlich glatter vom Gefühl her, was ich persönlich etwas angenehmer empfunden habe. Ich frage mich, ob Fun Factory generell etwas an ihrer Materialzusammensetzung geändert hat, oder ob die letzten Produkte eben einfach aus dem Rau-Sortiment waren? Ich versuche das mal für euch in Erfahrung zu bringen…

Steuerung und Funktionen. Zunächst sollte der Tiger geladen werden, was ganz einfach über eine beliebige USB-Schnittstelle – sei es über einen Adapter oder am PC/Notebook – mit dem mitgelieferten Kabel funktioniert. Das Ende des Kabels ist magnetisch und wird an die zwei kleinen Silberknöpfe gebracht, die sich am unteren Ende des Vibrators befinden. Jetzt lädt er munter auf, was man an der blinkenden Lampe erkennt. Hört das Blinken auf, ist der Tiger einsatzbereit!

Vor der ersten Benutzung muss man die Tastensperre des Tigers deaktivieren, indem man die Fun-Taste und das Plus gleichzeitig drückt. Danach kann man durch kurzes Halten der Fun-Taste den Vibrator anschalten. Auf die gleiche Art und Weise bekommt man ihn auch schnell wieder aus! Diese Bedienung der Fun Factory Vibratoren finde ich unheimlich intuitiv und bislang ist mir noch kein System untergekommen, das eine bessere Steuerung von Vibratoren bei dieser minimalen Tastenanzahl ermöglicht hat! Denn zusätzlich zum Fun-Knopf kommen die Vibratoren von Fun Factory ausschließlich mit einem Plus und Minus aus. Damit kann man mühelos durch die konstanten Vibrationen schalten und wenn man dort durch ist, gelangt man zu den Mustern. Mit jedem erneuten Drücken der Plus-Taste kommt man zum nächsten, bis man durch ist und man wieder von vorne anfängt. Hat man genug von den Mustern, drückt man einfach wieder Minus und ist bei der konstanten Vibration. Mit wenig Tasten viel Ergebnis! Durch Drücken der Fun-Taste und Minus kann man übrigens die Tastensperre wieder aktivieren, was für einen unbemerkten Transport sehr praktisch sein kann. Allerdings sind die Tasten der Fun Factory Vibratoren so stabil verarbeitet, dass mir bislang – auch ohne Tastensperre – noch kein versehentliches Vibrieren untergekommen ist.

Der Tiger bietet 12 Vibrationsprogramme: 6 konstante Vibrationen unterschiedlicher Stärke und 6 verschiedene Muster. Interessanterweise schaltet der Tiger bei Stufe 3 der konstanten Vibration ein, d.h. man kann ihn noch weiter runter schalten. Das kommt mir sehr entgegen, da ich sowieso eher ein Freund kräfTiger Vibrationen bin, sodass ich die unteren Stufen in der Regel nicht nutze. Mit diesem mittleren Einstieg ist der Tiger für mich direkt einsatzbereit.

Tiger G5, Tiger Fun Factory, Tiger Vibrator, Vibrator pink, Fun Factory VibratorNachdem die Tastensperre deaktiviert ist….
Tiger G5, Tiger Fun Factory, Tiger Vibrator, Vibrator pink, Fun Factory Vibrator…kann man beim Tiger G5 über nur 3 Knöpfe….
Tiger G5, Tiger Fun Factory, Tiger Vibrator, Vibrator pink, Fun Factory Vibrator…intuitiv durch die Programme steuern!
Im Einsatz…

Vor dem Benutzen sollte man den Tiger kurz abspülen, da sich in der Regel ein paar Fussel auf dem Silikon von Fun Factory breit machen – so auch hier! Hat man den Kleinen also frisch geduscht, kann es losgehen! Aufgrund der Oberfläche und Struktur sollte man eine gute Menge Gleitgel auf den Tiger geben, bevor man sich mit ihm vergnügt.

Für mein Empfinden ist die Größe des Tigers perfekt. Normalerweise hätte ich gesagt, er könnte auch ein bisschen größer sein, aber durch die Riffel und Struktur fühlt man den Tiger sehr intensiv. Die Erhebungen sind sehr deutlich zu spüren. Je nach Erregungsgrad kann dieser erhöhte Widerstand beim Rein- und Rausbewegen fast schon unangenehm sein, wenn man etwas enger gebaut ist. Daher sollte man sich möglichst auch auf den Tiger einlassen, um ihn maximal auskosten zu können. Meiner Meinung nach ist er kein Vibrator für die schnelle Nummer zwischendurch, sondern erfordert eine gewisse lustvolle Hingabe.

Die Vibrationsstärke gefällt mir extrem gut, besonders, weil es eine sehr tieffrequente, rumpelige und durchdringende Vibration ist. Ich habe leider schon häufig erlebt, dass Vibratoren viel Lärm und Getöse machen, die Übertragung der Vibration aber auf der Strecke bleibt. Die Material- und Motorkombination beim Tiger G5 hat dieses Problem nicht und man kann eine angenehme Vibration über den ganzen Schaft spüren. Besonders auf den hohen Stufen macht sie einiges her! Allerdings muss man auch dazu sagen, dass ich mir fast noch mehr von dem Werbeversprechen erhofft habe (ja, ich kriege schnell große Augen mit entsprechend hohen Erwartungen!). Die Vibration ist kräftig und durchdringend, lässt im Körperinneren dann aber ein wenig nach. Allerdings gehört der Tiger G5 trotzdem zu den kräftigsten Vibratoren, die ich bislang getestet habe.

Der kleine Klitoris-Hügel hat sich für mich übrigens als nicht besonders zweckmäßig herausgestellt. Man muss den Tiger schon sehr tief einführen, damit man auch nur ansatzweise den Effekt dieser Erhebung spürt. Allerdings kann der Tiger durch diese dezente Erweiterung an der Basis auch problemlos für anale Spielchen benutzt werden, was das Einsatzspektrum natürlich noch einmal um ein Vielfaches erweitert.

Der Flexi-Tiger…

Nun kommen wir zu einer Besonderheit. Der Tiger G5 ist extrem flexibel. Das hat Vor- und Nachteile. Vorteilhaft ist, dass man den Tiger dadurch in quasi jeglicher erdenklichen Position benutzen kann. Wer schon einmal einen festen Vibrator benutzt hat, weiß, dass das in einigen Lagen recht schmerzhaft sein kann. Das trifft besonders dann zu, wenn man den Vibrator zur Erweiterung des Liebesspiels oder vielleicht sogar zur gleichzeitigen Penetration benutzt. Mit dem Material des Tigers können diese Probleme nicht auftauchen… Nun zu einem Nachteil: Logischerweise kann ein flexiblerer Vibrator nicht so viel Widerstand geben, was für die G-Punkt-Stimulation etwas von Nachteil sein. Je nachdem, wie empfindlich man dort ist, oder ob man eher stärkere Stimulation bevorzugt, ist der Tiger daher für die G-Punkt Stimulation nicht für jedermann perfekt geeignet.

Tiger G5, Tiger Fun Factory, Tiger Vibrator, Vibrator pink, Fun Factory VibratorDie hohe Flexibilität beim Tiger macht ihn perfekt zur Benutzung in allen erdenklichen Positionen… allerdings ist sie zur G-Punkt Stimulation nicht optimal!
Fazit…

Der Tiger G5 ist ein hochwertiger und gut verarbeiteter Vibrator mit einer durchdringenden Vibration. Das weiche Material überzeugt insbesondere beim Einsatz in verschiedenen Positionen oder bei gleichzeitiger Penetration, ist aber für eine effektive G-Punkt Stimulation eher hinderlich. Die Rillen des Tigers sind sehr ausgeprägt und intensiv zu spüren, was nicht jedermanns Sache ist. Stattdessen könnten andere Formen aus der G5-Reihe interessant sein…

Die Kurzzusammenfassung…

Erfahrungen PRO

  • sehr angenehme, tieffrequente und durchdringende Vibration
  • gute Verteilung der Vibration über den ganzen Tiger, wenn auch nicht perfekt

Erfahrungen CONTRA

  • mir persönlich sagen die Riffel nicht so zum, wie erwartet
  • je nach Anatomie könnte der Klitoris-Abzweig eher unbrauchbar sein

Bewertung in Punkten

  • Tiger G5: 8 von 10 Punkten
  • sehr guter Vibrator mit kräftiger Vibration und angenehmer Größe. Für meine persönlichen Vorlieben aber nicht perfekt.
Woher?… oder was sonst!

Die Preise für den Tiger G5 variieren nicht groß und er kostet in allen gängigen Toyshops etwa 90 Euro, z.B. bei Amorelie, im adultshop oder bei Dildoking. Sparen könnt ihr aber, wenn ihr ihn direkt im The Boss Dildo erwerbt – natürlich diskret verpackt und versandkostenfrei. Über den Vorteilscode SINTIMATE erhaltet ihr 10 % Rabatt, sodass der Tiger G5 nur noch 80 Euro kostet. Der Rabatt gilt natürlich auch für alle anderen Artikel aus den Fun Factory Shop.

Als schöne Alternative zum Tiger G5 würde ich euch den Big Boss empfehlen. Ich hatte ja bereits mal den Boss Stub getestet und für seeeehr gut befunden. Wenn der jetzt noch vibrieren würde…. *träum* Auch der Patchy Paul ist hübsch anzuschauen. Mit keinem dieser drei Modelle könnt ihr etwas verkehrt machen. Ihr müsst euch nur entscheiden, welche Form ihr bevorzugt – mehr Riffel, mehr Durchmesser, mehr Wellen… ich finde das unheimlich schwierig!

Wer gerne während der inneren Stimulation auch die Klitoris reizt, für den könnte der Happy Rabbit 2 interessant sein. Als Preis-Leistungs-Wunder bekommt man hier für unter 70 Euro einen tollen Rabbit-Vibrator mit überraschend kräftiger Vibration – und Vibrationsübertragung! Toll!

Vielen Dank an Fun Factory, die mir den Tiger G5 im Austausch gegen einen ehrlichen Erfahrungsbericht zur Verfügung gestellt haben.

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Dieser Beitrag wurde mit einem kostenlosen Produktmuster unterstützt. Die Inhalte und Meinungen in diesem Blogpost spiegeln aber stets meine eigenen wider.

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