Keine Beziehung ohne Kompromisse!

von | Aug 1, 2016 | Love Lessons

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Gerade erst hatte ich darüber geschrieben, ob Beziehungskonflikte gut oder schlecht sind. Fazit: Konflikte sind grundsätzlich gut und – insbesondere – nicht zu vermeiden. Wichtig ist nur, wie man mit den Konflikten umgeht. Und es ist sicherlich nicht die beste Lösung, immer den Kopf in den Sand zu stecken, die Scheuklappen aufzuziehen und alles zu ignorieren. Klar, man kann das auch als „tolerante Einstellung“ verkaufen. Aber irgendwann platzt dann die Bombe und im schlimmsten Fall bedeutet das das Ende für die Beziehung. Für eine langfristig glückliche und innige Beziehung sollte man deshalb gemeinsam an den Problemen arbeiten!

Was ich allerdings in meinem letzten Artikel mehr oder weniger übergangen hatte, ist, dass der Großteil von Konflikten in einer Partnerschaft gar keine richtige Lösung hat! Man spricht immer von Problemlösungen, der Konflikbeseitigung oder Streitschlichtung. All diese Worte meinen aber im Grunde genommen, dass man einen Kompromiss mit seinem Partner eingeht. Denn die wenigsten Lösungen von Problemen sind schwarz oder weiß. Oft ist es kein entweder/oder, sondern vielmehr etwas dazwischen.

Die größten Hindernisse und Konflikte in einer Partnerschaft tauchen auf, wenn es ans Eingemachte geht und die Persönlichkeit im Mittelpunkt des Streitfalls steht: Die Kleidung liegt quer verteilt in der Wohnung herum, er bereitet sich schon wieder nicht auf die anstehende Prüfung vor oder flirtet bei der nächsten Party mit der Schwester deines besten Kumpels. Alles nicht schön. Aber du wirst auch keine Freude daran haben, deinen Partner so zu biegen, dass er alles genauso macht, wie du es möchtest. Denn er könnte das ebenso machen – und wer ist dann im Recht? Genau: Niemand! Das Zauberwort heißt Kompromiss. Beispielweise könnte es einen Bereich in der Wohnung geben, in dem der Partner seine Unordnung ausleben kann. Oder ihr erstellt gemeinsam einen Plan für die Klausurvorbereitung, der aus Lern- und Freizeitphasen besteht. Und die Sache mit der Party? Klärt eure Grenzen ab und wie ihr gemeinsam mit seinem Womanizer-Gehabe umgehen wollt. Wenn er wieder einem Mädchen schöne Augen macht, dann könntest du doch auch mal wieder flirten – das tut dem eigenen Selbstwert gut! Natürlich gilt das alles auch, wenn es nicht um „ihn“, sondern um „sie“ geht 🙂

Aber warum fällt uns genau dieses Denken so schwer? Wir immer nach absoluten Lösungen – denn das ist es, was uns die Gesellschaft vorlebt. Dein Handyakku ist andauernd leer? Dafür gibt es mobilen Strom für unterwegs. Lust auf Hotdogs? Klein Problem mit dem Hotdog Maker. Dein Bauch tut weh? Google hilft. Für nahezu jedes Problem scheint es eine Lösung zu geben. Und dann sind wir mit unserem Partner konfrontiert… wieso gibt es denn bitte keine Partner-rein-und-neu-programmier-Maschine. Mist. Dabei leben wir schon im Jahr 2016. Aber das wird wohl noch einen Moment dauern!

Es geht immer nur um eins: Höher, schneller, weiter – oder: mein Haus, mein Auto, mein Boot! Die Selbstprofilierung über Instagram, Snapchat und Co. hat ein gigantisches Maß angenommen, denn jeder möchte (nach außen hin) das coolste Leben haben! Meine neue Tasche, mein schöner Ausblick, schau nur wie gesund ich lebe und – erst recht – Kaffeeee. Was suggeriert uns das? Die Welt ist voll von coolen, tollen Leuten. Es scheint so viele perfekte Menschen zu geben. Warum also soll ich meinen Partner mit seinen Macken akzeptieren? Da draußen müssen noch so viele bessere Kerle/Frauen sein. Dazu kommt, dass es noch nie so einfach wie heute war, sich selbst zu entfalten und seinen Wünschen nachzugehen. An einem Tag 3000 km für ein Business Meeting? Kein Problem. Eine gute Freundschaft über große Entfernungen pflegen? Logisch. Arbeiten mit Notebook am Pool? Aber sicher doch! Warum von einem Partner bremsen lassen? Schließlich lernt man schnell neue Leute kennen. Sei es bei der nächsten Party, über Tinder oder ganz einfach mit einem Lockmodul!

Man kann es nicht anders sagen: Eine Beziehung bedeutet auch Arbeit, Kompromisse und manchmal persönliche Einschränkungen. Und dazu muss man nun einmal bereit sein!

Foto: Anatoli Styf / shutterstock.com

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