Fifty Shades of Grey Massagestab im Test - Holy Cow!

- Name: Fifty Shades of Grey Holy Cow! Aufladbarer Vibratorstab
- Hersteller: Fifty Shades of Grey Pleasure Collection
- Typ: mittelgroßer Wand-Massagestab
- Preis: UVP 89,94 Euro
- Material: Silikon
- Größe: ca. 23 cm lang, Durchmesser etwa 4,8 cm
- Farben: schwarz mit einem silber-metallischen Bereich am Griff
- Verarbeitung/Geruch: hochwertige Verarbeitung, Material fasst sich angenehm an, kein Eigengeruch
- Verpackung: schwarzer Karton mit dezentem Aufdruck im Stil von Fifty Shades of Grey, zusätzlich ein roter Satinbeutel zur Aufbewahrung
Erster Eindruck…
Der Holy Cow kommt in einer schwarz-grauen Pappschachtel, die das Coverdesign des englischen Buches aufgreift. Die Schachtel glänzt ein wenig und wirkt recht elegant – wenn auch vom Material her nicht besonders hochwertig. Allerdings kommt es ja auf den Inhalt an!Holt man den Holy Cow aus seiner Schachtel, hält man ein schönes, elegantes und durchaus massives Spielzeug in der Hand. Besonders gut gefällt mir die nahtlose Verarbeitung. Der Holy Cow ist komplett von einem schwarzen Mantel umgeben, der sich seidig weich anfühlt. Es gibt keine Übergänge am Massagekopf und auch keine störenden Bereiche für das Ladekabel. Der Wand sieht einfach nur schön und edel aus. Auf der einen Seite des Griffs befindet sich eine silberner, spiegelnder Bereich mit dem Schriftzug „Fifty Shades of Grey". Dieser Teil ist tatsächlich wie ein gewölbter Spiegel und man kann sich darin anschauen! Leider wird dieser Eindruck etwas (aber nur ganz leicht) getrübt, denn direkt darüber sind in dem schwarzen Mantel des Wands das CE-Symbol und eine durchgestrichene Mülltonne abgebildet. Okay, irgendwo musste das ja hin und wo soll man es hinmachen, wenn das ganze Gerät aus einer fließenden, nahtlosen Ummantelung besteht… aber musste es direkt über der Spiegeloberfläche sein? Ich hätte es vermutlich eher darunter platziert, da es so doch im direkten Sichtfeld ist. Aber da es nur in das Material gestanzt ist und nicht raufgedruckt, verschwindet es für das Auge schnell, wenn man sich daran gewöhnt hat. Auf der anderen Seite des Griffs befindet sich das Bedienelement. Es besteht aus einer mittleren Taste und eine Plus- und Minus-Taste darüber bzw. darunter. Die Tasten sind – wie auch das CE-Symbol – in die Ummantelung eingestanzt und schmiegen sich perfekt in den fließenden Gesamt-Eindruck des Wands.
Der Holy Cow! ist etwa 23cm lang und liegt gut in der Hand.
Die Bedienelemente passen gut ins Gesamt-Design und sind intuitiv zu verstehen.
Das CE-Zeichen. Für mich optisch etwas störend…Im Einsatz…
Zum Einschalten des Holy Cows muss man nur kurz die Plus-Taste drücken. Über den mittleren Knopf kann man zwischen den 8 verschiedenen Vibrationsmustern wechseln und die Vibrationsintensität wird ganz intuitiv über die Plus- und Minus-Knöpfe geregelt. Dabei ist es egal, ob man die Knöpfe gedrückt hält oder mehrfach hintereinander drückt. Der Wand kommt für einen aufladbaren Massagestab mit unheimlicher Power daher! Ich bevorzuge eher kräftige Vibrationen und kann mit den geringen Vibrationsstufen häufig nicht viel anfangen. Beim Holy Cow ist aber bereits die mittlere Vibrationsstärke durchaus intensiv… und dann kann man auch noch weiter hoch schalten! Dahingehend hat der Holy Cow schon einmal volle Punktzahl von mir. Außerdem werden durch diese hohe Vibrationsstärke auch die verschiedenen Vibrationsmuster viel deutlicher und intensiver übertragen. Auch das ist normalerweise ein Feature, was ich eher selten nutze, aber beim Holy Cow bringen die Vibrationsmuster eine echte Abwechslung in den Massageakt. Hoffen wir, dass diese Power trotz Akku lange bestehen bleibt – denn das ist natürlich die Gefahr über einen längeren Zeitraum, die bei Batterien oder auch beim Netzbetrieb nicht besteht! Was mich ein wenig in der Anwendung gestört hat, ist, dass man zum Ausschalten des Holy Cows erst durch alle Vibrationsstufen durch muss, bis sich das Gerät endlich nach langem Gedrückthalten der Minus-Taste abschaltet. Zuerst dachte ich, ich hätte das Prinzip nicht verstanden. Doch man schaltet den Wand wirklich über die Minus-Taste ab… man muss diese nur relativ lange drücken, bis er wirklich ausgeht. Das kann in bestimmten Situationen nervig sein… aber, darüber kann man hinweg sehen!… unbegrenzte Möglichkeiten?
Nun noch eine kleine Theorie am Rande… ich vermute – hab es aber nicht getestet –, dass diejenigen von euch, die auf größeres Spielzeug stehen, den Kopf des Holy Cow theoretisch auch einführen können müssten. Die Oberfläche ist angenehm weich und der Übergang vom Kopf zum Griff wirklich nahtlos verarbeitet. Jedoch ist der Massagekopf dennoch recht fest und gibt im Umfang nicht viel nach, wodurch die Größe schon enorm ist! Wie gesagt, ich habe das nicht getestet, daher sind diese Angaben ohne Gewähr. Aber ich finde es eine interessante Option…Fazit…
Meiner Meinung nach hält der Holy Cow auf jeden Fall, was er verspricht und trotz seiner Power ist er dabei nicht zu laut! Der Wand liegt sehr gut in der Hand und lässt sich leicht und intuitiv bedienen, auch wenn das Ausschalten relativ mühsam ist. Der Holy Cow ist zudem vollkommen wasserfest, was seine Einsatzzwecke noch einmal erweitert. Was mir besonders gut gefällt, ist die komplett nahtlose Verarbeitung des Wands. Dadurch kann man den Massagekopf nicht nur punktuell für die Stimulation nutzen, sondern diesen auch mal seitlich oder flächig einsetzen – vielleicht sogar einführen! So sollten alle auf ihre Kosten kommen!
Schlichtes, nahtloses und glattes Design mit einer Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten!Die Kurzzusammenfassung…
Erfahrungen PRO- kräftige Power für einen wieder aufladbaren Wand-Vibrator
- absolut wasserfest und leicht zu reinigen
- liegt sehr gut in der Hand
- theoretisch nicht nur für die äußere Benutzung geeignet
- undurchdachte Platzierung des CE-Symbols – ist aber nur ein kleiner Schönheitsfehler
- Man muss die Minus-Taste seeeehr lange drücken, damit der Wand ausgeht
- Wie wird sich der Akku entwickeln???
- Holy Cow!: 8,5 von 10 Punkten
- Punktabzug für das CE-Symbol und das schwierige Ausschalten